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Sommertour 2018 – 22. Tag

Das Geschnarche eines Zimmermitbewohners war schon extrem, so dass wir zwei anderen die das Zimmer mit ihm teilen mussten  kaum zum schlafen kamen. Die Wälder rund um Passau müssen jetzt gerodet sein. Der Donauradweg ruft. Heute sollte es bis Linz gehen und ein Campingplatz gesucht werden. Die Entscheidung ob jetzt rechts oder links von der Donau zu radeln, wurde mir von einer Essener Gruppe – 4 Herren – abgenommen. Wir tauschten uns ein wenig aus und radelten eine kurze Strecke gemeinsam auf der rechten Seite weiter, bis ich mir erstmal in einem Getränkeladen Nachschub holen musste. Der Donauradweg ist super und ist zu recht einer der beliebtesten. Tolles Panorama und immer nah dran. Ab 10:00 h wird es voll, dann ab 12:00 h bis 14:00 h wieder leerer, sind wohl alle am Essen. Außerdem begegnete ich vielen männlichen und weiblichen Einzelradlern, die ich sonst auf anderen Radwegen nicht nicht so häufig sah. In Schlögen bis Grafenau musste man eine Fähre nehmen, da auf der linken Seite der Weg schlecht oder nicht zu befahren war. Ab Untermühl passierte das gleiche, auch hier musste eine Fähre genommen werden, aber diesmal ein kürzeres Stück. In Ottensheim meine Pause gemacht. Vor Linz wieder auf der linken Seite nur Baustellen, so dass es sehr schwierig war den Campingplatz zu finden. Erst nach mehrmaligen Fragen wurde mir der Weg beschrieben. Am Pleschinger See ein kleiner Zeltplatz mit nur Zelten – toll.  Zelt aufgebaut und dann sofort schwimmen gegangen. Mein Zeltnachbar kommt aus Belgien mit dem Rad und beabsichtigt bis zum Schwarzen Meer und anschließend weiter nach China zu radeln. Respekt. Heute 106 km – insgesamt 1838 km

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