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7. Tag

Gebe zu, an das schlafen im Zelt muss ich mich so langsam gewöhnen. Der Boden war hart und es fällt schwer sich zu entscheiden auf welcher Seite, mit angezogenen Knien oder auf dem Rücken einzuschlafen. Diesmal fühlte ich mich ein wenig gerädert. Nicht desto Trotz das Ziel für diesen Tag war klar. Der Zeltplatz ist gut mit einem großen Baumbestand, was natürlich auch zu Folge hatte, dass die Vögel mich bzw. mein Zelt und „ ELa“ mit einem Schiss begrüßten. In wenigen Minuten war mein Kaffee fertig ein Laugenbrötchen  und ein Croissant dazu. Der Tag kann beginnen. Die Tinyhouse-Messe war ja ein Ziel dieser Tour. Also los, mit wenig Gepäck, ein neues Fahrgefühl. In Richtung Karlsruhe, dann südlich und weiter ostwärts. Einfach, glaubte ich. Tolle Radwege aber viele – nehme ich den linken, den in der Mitte oder den rechten Radweg, na irgendwann war ich über fordert und fragte jemanden am Wegesrand. „Wo wollen Sie hin?“ fragte der Schwabe nach. „A zur Mess“ „ Ja dann fahren sie hierlang und die 2. Straße rechts ist aber noch ne Stückchen“ Also  mich danach gerichtet und komme zu einem großen Gelände das früher der alte Schlachthof war. Hat der mich veräppelt? An einer Ampel traf ich ein junges Paar, dass das Gleiche passiert ist. Sie bekamen aber im Nachhinein eine Erklärung –  Kirmes nennen die Schwaben „Mess“ und die findet auf dem alten Schlachthofgelände statt. Das Gute dabei war, die beiden wollten auch zur Tinyhouse-Messe fahren. Sie nahmen mich mit, eigentlich wollten Sie schon um 11:00h da sein, zum Vortrag über Minihäuser, war aber schon zu spät. – Ergebnis des Besuchs: sehr viele Besucher vor den Häusern Warteschlangen und die meisten Häuser für barrierefreien wohnen nicht geeignet. Ein paar gute Gespräche gehabt mit den Organisatoren der Veranstaltung. Habe auch ein Buchgekauft und dann war genug – zu eng – zu heiß. Draußen wieder am Rad konnte ich mein altes Smartphone nicht mehr anschließen. Ich hatte es wohl verloren – bin dann zum Einlass gegangen und nachgefragt – oh super jemand hatte es gefunden und hier abgegeben. Beruhigt wieder zur „ELa“ , dort traf ich ein Paar, er aus Olpe und sie aus Olpe / Kürten – Sie hat Land geerbt und wollte darauf ein Tinyhouse stellen – waren beide mit einem  Womo auf dem gleichen Zeltplatz. Weil er sich in Karlsruhe gut auskannte führte er mich bis Stadtmitte und zeigte und erklärte so einige Highlights der Stadt, dann trennten wir uns und ich radelte zum Zeltplatz zurück. Relaxte ein bisschen und ging abends nochmal zu Altstadtfest mein Abendbrot mit drei kleine Weizen zu mir zu nehmen ( o,3 l – komisch)

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