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Deutschland durch die Mitte – 51. Tag

In der Jugendherberge heute Morgen Quedlinburg festgemacht. Ungefähr 85 km lagen vor mir. Der Herbergsvater beschrieb mir den ungefähren Weg. Zuerst zum Saale-Radweg durch die Stadt. Die Altstadt von Halle kann sich sehen lassen. Der Radweg an der Saale lang war auch ganz nett. Zweimal musste ich eine Fähre nehmen. Bei der ersten traf ich drei Paare, die auf dem Weg nach Bernburg waren. Einpe Zeitlang ging es zusammen, aber zu langsam, denn ich wollte ja weiter. Bei der zweiten Fähre traf ich einen Herren aus Rothenburg an der Saale, der mich die halbe Strecke bis Alsleben begleitete und vieles erzählte was sich nach der Wende hier abspielte. Über 1000 Arbeitsplätze wurden hier abgebaut aber nur wenige hier geschaffen, darum sieht hier außerhalb alles so ärmlich aus. Unterwegs sah ich eine große Kleingartenanlage, wo jedes Gartenhäuschen zerstört war und nur Müll herum lag. Das war die Wut der Pächter, denen alles nach der Wende weggenommen wurde. Ab Alsleben war Schluss mit lustig. Ab hier Landstraße ohne Radweg über Mehringen nach Aschersleben. Übrigens ist diese Stadt die älteste Sachsen Anhalts. Auch sehenswert. Ab hier ging es weiter über Hoym nach Quedlinburg, auch nur Landstraße (gut 40 km). Geschafft, heile in Quedlinburg angekommen. Eine Stadt die man besucht haben soll. Sie gehört mit  gut 2000 Fachwerkhäusern zum größten Flächendenkmal in Deutschland.

87 km – 3571,9 km erreicht.

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