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Deutschland durch die Mitte – 49. Tag

Weimar wieder eine Stadt die sich lohnt noch einmal zu besuchen. Meine Planung war heute den Ilmtal- Radweg bis Bad Sulza kennenzulernen und von dort den Saale-Radweg bis Naumburg zu nehmen. Ich war überrascht,wie landschaftlich schön der Weg ist, aber immer wenn man sich einem Dorf oder einer Stadt näherte, musste ich über Pflasterstrassen oder – Wege unterschiedlichster grober Beschaffenheit fahren. Für mein Rad und für mich eine Herausforderung. Bei einem Waldweg mit Betonplatten kam es dann zu einer sanften Bodenberührung. Da es gestern viel geregnet hatte war alles ein wenig glitschig. Das Rad rutschte an der Kante aus und nahm mich mit auf den nassen Waldboden, zum Glück nichts passiert. Hinter Bad Sulza sah man schon die ersten Weinanbaugebiete, die ab Bad Kösen immer größer wurden. In Nauenburg drehte sich vieles um den Saale-Unstrut Wein. Den Naumburger Dom „St. Peter und Paul“ musste ich auch besichtigen. Er gehört zu den berühmtesten deutschen Bauwerken des Mittelalters. Hat sich gelohnt. Noch eine Bemerkung zu Jugendherbergen – ich bin gerne in ihnen und kann es nur empfehlen. Auch wenn am Ende des Tages manchmal die letzte Kraft von einem abverlangt wird, weil viele auf einem Berg stehen, so habe ich immer sehr netten Kontakt zu der Leitung und vielen Gästen.

Beide Radwege lohnen sich kennenzulernen. Wie es morgen weitergeht weiß ich noch nicht. Ziel ist Halle an der Saale – Leipzig habe ich gestrichen.

Heute 62,9 km zusammen 3410,5 km

Kommentar ( 1)

  1. Antworten
    Esther says:

    Hallo Klaus, Jannis und ich haben uns gerade deine Bilder angeschaut. Das hier ist sein Lieblingsbild! Weiterhin eine schöne Fahrt, ein bißchen mehr Wetterglück und keine neuen Stürze. Liebe Grüße, Esther und Jannis

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