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Deutschland durch die Mitte – 24. Tag

Was für ein verrückter Tag. Heute Morgen schien die Sonne. Man sprach beim Frühstück von Unwetterwarnungen,aber ob dies für diese Gegend zutraf, war nicht klar. Ich wollte deshalb schon früh weg. Wohin war noch nicht so ganz klar. Radweg gesucht und mir vorgenommen den Bodensee-Königssee-Weg zu erreichen und dem erstmal nach zu radeln. Aber es begegneten mir  an einer Stelle mehrere Schilder mit dem Richtungshinweis nach Bad Feilnbach. Ein Radfahrer wollte mir helfen und schickte mich in Richtung Au bei Bad Aibing. Dort angekommen erklärt mir ein älteres sportliches Ehepaar auf Mountainbikes „Oh, da haben sie aber was zu tun, es kommen mehrere Steigungen – bei ihrem Gepäck – wir machen Ihnen den Vorschlag, den Weg über Roßruck zu nehmen, da müssen Sie auch schieben, aber er ist kürzer“. Was sie nicht sagten, war, dass ein großer Teil des Weges ganz grober Schotter war. Wer sein Rad liebt schiebt eben. Aber es kommt noch dicker. Die Jugendherberge am Schliersee hatte ich vorsichtshalber schon gebucht. Durch die heißen Sonnenstrahlen bekam ich Durst ohne Ende. Fuhr die Tegler Alm an und bestellte mir ein großes Radler, es kam ein Maß Radler. ? Als ich fragte, wie ich denn jetzt nach Hundham komme, wurde mir gesagt, zweimal links jeweils am Ende der Straße. Also los. Als ich das 2. Mal links abbog musste ich mich an einem Parkplatz vergewissern ob es stimmt. Eine Gruppe Radler wollte auch nach Hundham und zeigten auf der Karte – Standpunkt und hier links. Also gemeinsam bergab. Fast unten angekommen fiel mir ein gelbes Schild auf nach Bad Feilnbach. Oh weh, jetzt wurde allen bewusst, dass es der falsche Weg war. Dadurch dass die Karte mit dem Rücken zur Straße war, war sie seitenverkehrt. Ich entschloss mich zurück zu radeln – schieben – radeln – schieben …….. , während die anderen jetzt 6 km Umweg, auch bergauf in Kauf nehmen wollten. Der Himmel wurde langsam dunkler. Nachdem ich dann die Höhe wieder erreicht hatte ging es flott nach Hundham. Hier noch mal meinen Durst gelöscht und dan zur Jugendherberge. Es war auch Zeit. Unterwegs kündigte sich auch schon das Gewitter an. Kaum war ich da ging es auch schon los. Trotz der komischen Ereignisse, der Radweg führte durch eine herrliche Landschaft.

Heute 49,9 km – Gesamtstand 1637,3 km

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